Akin: Wir müssen alles besser machen als gegen Schneifel

Zell. Die Antwort auf die Frage, was der Tabellenfünfte SG Zell/Bullay/Alf im Auswärtsspiel der Fußball-Bezirksliga West am Samstag um 17 Uhr beim SV Dörbach besser machen muss als beim 0:3 zu Hause gegen die SG Schneifel, hat fünf Buchstaben. „Alles“, sagt Zells Trainer Özgür Akin.

Der SG-Coach konnte nicht zufrieden sein mit dem Auftritt seiner Elf gegen den Zehnten: „Wir haben nicht so viele große Fehler gemacht, aber es war alles so lahm. Hätten wir nur halb so viel gezeigt wie beim Sieg in Buchholz davor, hätten wir gewonnen. Es sah so aus, als ob wir blockiert waren und nicht bereit, Fußball zu spielen. Das müssen wir in Dörbach besser machen.“ Denn eines weiß Akin ganz sicher: „Dörbach wird kämpfen und beißen.“ Die Erklärung liefert die Tabelle: Die Salmtaler stecken mittendrin im Abstiegskampf, denn am Ende wird es wohl vier Mannschaften treffen, die runtermüssen. Weil die Konstellation in der Rheinlandliga nicht eben rosig ist für viele West-Mannschaften. Letzter ist zwar mit dem TuS Oberwinter zwar ein Mitte-Klub, aber auf den Plätzen 17 bis 13 stehen mit Trier II, Schweich, Konz, Kyllburg und Morbach nur Teams, die im Westen beheimatet sind. Den viertletzten Platz in der Bezirksliga belegt derzeit die SG Lüxem/Wittlich mit 24 Punkten, Dörbach hat 26 Zähler. Und Zell 31. Akin hat selbstverständlich registriert, dass der Abstand zwar komfortabel ist, mehr aber auch nicht. „Wir brauchen uns jetzt keinen Stress zu machen, dass wir unten reinrutschen. Aber wir müssen konstanter werden“, sagt der Zeller Trainer. Im Moment hat es den Anschein, als wenn die Moselaner insbesondere daheim nicht an ihre Bestleistung heranreichen.

Insofern könnte es auch von Vorteil sein, in der Fremde anzutreten. Und ein Dreier in Dörbach würde den Abstand schnell anwachsen lassen, da zum Beispiel Lüxem zum Spitzenreiter Irsch muss. Um einen Sieg einzufahren, bedarf es aber einer Steigerung. „Ich glaube, wir sind fußballerisch auf den meisten Positionen besser besetzt“ sagt Akin, „aber ich hoffe, wir sind direkt wach.“

Personell sieht es prinzipiell gut aus: Moritz Hoffmann ist wieder dabei, Tobias Lauterborn ebenfalls, er schnupperte bereits gegen Schneifel wieder rein, ist sicherlich eine Alternative für die Startelf. Rückt Lauterborn in die Abwehr, könnte der zuletzt starke Dominic Binz eine Position nach vorne neben Kapitän Dini Hajdari ins defensive Mittelfeld rutschen, denn dort fehlt Jürgen Iancu erneut aus beruflichen Gründen.

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